Make
Make (ehemals Integromat) verbindet 3.000+ Apps in visuellen Workflows ohne Code – inklusive KI-Schritten. Großzügige kostenlose Stufe.
Was ist Make?
Make (früher Integromat) ist eine No-Code-Automatisierungsplattform, die über 3.000 Apps in visuell aufgebauten Szenarien verknüpft – inklusive KI-Schritten und Verzweigungen. Die kostenlose Stufe bietet 1.000 Operationen/Monat und zwei aktive Szenarien; der Core-Plan erhöht das Kontingent deutlich und ist meist günstiger als der vergleichbare Zapier-Tarif.
Anders als rein listenbasierte Tools arbeitet Make mit einer Drag-and-drop-Leinwand: Jeder Schritt ist ein Modul, das Daten an das nächste weiterreicht. Ein „Szenario" kann mehrere Apps, Filter, Iteratoren und Router parallel orchestrieren – etwa eine eingehende E-Mail per KI zusammenfassen, in einer Datenbank ablegen und gleichzeitig eine Slack-Nachricht auslösen. Genau diese visuelle Verzweigungslogik unterscheidet Make von Zapier, das eher linear aufgebaut ist.
Make: Stärken und Schwächen
Die größte Stärke von Make ist das Preis-Leistungs-Verhältnis: Wer viele Operationen pro Aufgabe braucht, fährt deutlich günstiger als mit konkurrierenden Plattformen, weil pro Operation (nicht pro Task) abgerechnet wird und komplexe Workflows effizient abbildbar sind. Die visuelle Leinwand macht auch verschachtelte Abläufe nachvollziehbar, und native KI-Module sowie HTTP-/Webhook-Bausteine erlauben praktisch beliebige Integrationen – damit lassen sich auch No-Code KI-Agenten bauen, die mehrere Schritte eigenständig orchestrieren.
Schwächen zeigen sich bei der Lernkurve: Der modulare Aufbau ist mächtig, wirkt für Einsteiger aber zunächst überfordernd, und das Debugging mehrstufiger Szenarien kostet Einarbeitung. Wer maximale Datenkontrolle oder Self-Hosting möchte, ist mit dem Open-Source-Ansatz von n8n besser bedient – Make ist eine reine Cloud-Lösung.
Preise und Pläne
Make ist in einer kostenlosen Stufe mit 1.000 Operationen pro Monat und zwei aktiven Szenarien verfügbar – großzügig genug für erste Automatisierungen. Der kostenpflichtige Einstieg (Core) beginnt bei rund 9 $/Monat bei jährlicher Zahlung und hebt das Operationskontingent sowie die Zahl der Szenarien deutlich an. Höhere Pläne (Pro, Teams, Enterprise) ergänzen mehr Operationen, kürzere Intervalle und Team-Funktionen. Da nach Operationen abgerechnet wird, hängen die tatsächlichen Kosten stark von der Komplexität der Workflows ab.
Für wen ist Make geeignet?
Make eignet sich für No-Code-Anwender, Solo-Selbstständige und Teams, die mehrere Apps in anspruchsvolleren, verzweigten Abläufen verbinden wollen und dabei auf den Preis achten. Wer überwiegend einfache „Wenn dies, dann das"-Automatisierungen mit maximaler App-Auswahl sucht, ist mit Zapier oft schneller startklar. Teams mit hohen Datenschutzanforderungen oder dem Wunsch nach Self-Hosting sollten zusätzlich n8n prüfen.
Preisverlauf: Make
Wir messen den günstigsten kostenpflichtigen Monatstarif von Make täglich automatisch. Aktuell: 9 $/Monat – unverändert seit 15. Juli 2026.
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