Lindy
Lindy baut KI-Agenten, die Aufgaben wie E-Mail-Bearbeitung, Recherche und Terminierung eigenständig über hunderte Integrationen erledigen.
Was ist Lindy?
Lindy ist eine Plattform zum Bauen von KI-Agenten („Lindies"), die wiederkehrende Aufgaben autonom übernehmen – etwa Posteingang bearbeiten, Leads recherchieren, Meetings vorbereiten oder Daten anreichern – via hunderte Integrationen. Abgerechnet wird über ein Credit-System; es gibt eine Testphase, aber keine dauerhaft kostenlose Stufe.
Der Unterschied zu klassischen Automatisierern ist der agentische Ansatz: Statt nur starre „Wenn-dann"-Abläufe zu definieren, beschreibt man einem Lindy in natürlicher Sprache ein Ziel, gibt ihm Zugriff auf passende Tools (E-Mail, Kalender, CRM, Slack und viele mehr) und lässt ihn selbstständig Schritte planen und ausführen. Ein Lindy reagiert auf Auslöser wie eingehende E-Mails, Formulareinsendungen oder Zeitpläne und kann mehrere Aufgaben über Apps hinweg verketten. Vorgefertigte Vorlagen für gängige Rollen – etwa Vertriebs-Assistenz, Recruiting-Outreach oder Meeting-Notizen – erleichtern den Einstieg. Wer ganz ohne Programmierung starten will, findet in unserem Guide zum No-Code KI-Agenten bauen weitere passende Plattformen.
Lindy: Stärken und Schwächen
Lindys Stärke ist die Verbindung aus echter Agenten-Logik und breitem Integrations-Ökosystem. Für Aufgaben mit unscharfen Regeln – etwa eingehende E-Mails verstehen, beantworten oder qualifizieren – ist ein KI-Agent flexibler als ein starrer Workflow. Die natürlichsprachige Einrichtung und die Rollen-Vorlagen senken die Einstiegshürde, und die Bandbreite der Anwendungsfälle (Vertrieb, Support, Recruiting, persönliche Assistenz) ist groß.
Die Schwächen sind die Kehrseite der Autonomie: Agentische Systeme sind weniger vorhersagbar als deterministische Workflows und müssen für kritische Abläufe sorgfältig getestet und überwacht werden. Hinzu kommt das Credit-Modell – es gibt keine dauerhaft kostenlose Stufe, und intensive Nutzung kann spürbar Credits verbrauchen. Wer hochvolumige, exakt reproduzierbare Integrationen ohne KI-Spielraum braucht, ist mit einer klassischen Plattform wie Make oder Zapier oft günstiger und planbarer unterwegs.
Preise und Pläne
Lindy ist ein kostenpflichtiges Tool mit Credit-Abrechnung. Es gibt eine Testphase zum Ausprobieren, aber keine dauerhaft kostenlose Stufe. Kostenpflichtige Pläne beginnen bei rund 50 $ pro Monat und unterscheiden sich vor allem im monatlichen Credit-Kontingent sowie in Team- und Erweiterungsfunktionen; für größere Organisationen gibt es Enterprise-Optionen. Da der tatsächliche Preis stark davon abhängt, wie viele Aufgaben die Agenten ausführen, lohnt vor der Buchung ein Blick auf die aktuellen Credit-Grenzen auf der offiziellen Lindy-Website.
Für wen ist Lindy geeignet?
Lindy eignet sich für Teams und Solo-Unternehmer, die wiederkehrende, urteilsbehaftete Aufgaben an KI-Agenten delegieren wollen – etwa Posteingang-Management, Lead-Qualifizierung, Outreach oder das Vorbereiten von Meetings. Wer bereit ist, Agenten einzurichten und zu überwachen, gewinnt damit echte Entlastung. Wer dagegen rein regelbasierte, hochvolumige Verknüpfungen vieler Apps ohne KI-Autonomie sucht, ist mit Make oder Zapier meist besser bedient.
Preisverlauf: Lindy
Wir messen den günstigsten kostenpflichtigen Monatstarif von Lindy täglich automatisch. Aktuell: 29,99 $/Monat – unverändert seit 11. Aug. 2026.
- Messtage
- 49
- Änderungen
- 1
- Tiefstand
- 29,99 $/Monat
- Höchststand
- 49,99 $/Monat
| Datum | Änderung | Differenz |
|---|---|---|
| 11. Aug. 2026 | 49,99 $ → 29,99 $/Monat | ▼ 40 % |
Automatisch von der öffentlichen Preisseite des Anbieters gemessen (günstigster kostenpflichtiger Monatstarif, Listenpreis ohne Rabatte/Steuern). Angaben ohne Gewähr – verbindlich ist die Anbieter-Seite. Alle Preise im KI-Tool-Monitor → · KI-Tool-Preisindex →